Jagdgebrauchshunderassen

Deutsche Vorstehhunde:

Schweißhunde:

Englische Vorstehhunde:

Französische Vorstehhunde:

Ungarische Vorstehhunde:

Bracken:

Stöberhunde:

Erdhunde:

Apportierhunde:

Deutsche Vorstehhunde

Deutsch - Drahthaar

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung:
Vielseitig einsetzbarer Jagdgebrauchshund
Allgemeines Erscheinungsbild:
Vorstehhund von edler Deutsch-Drahthaar. Foto: DD, Grp. Hessen. Klicken Sie auf das Foto um es in voller Größe anzusehen. Erscheinung, mit aufmerksamem und energischem Ausdruck. Seine Bewegungen sollen kraftvoll, raumgreifend und flüssig sein.
Behaarung: Drahthaarig hart, anliegend und dicht. Es soll durch Härte und Dichte guten Schutz gegen Witterungseinflüsse und Verletzungen bieten.
Farbe: Braun, Braunschimmel, Schwarzschimmel
Größe: Rüde: 61 bis 68cm; Hündin: 57 bis 64cmDeutsch-Drahthaar. Foto: DD, Grp. Hessen. Klicken Sie auf das Foto um es in voller Größe anzusehen.
Geschichtl. Überblick: Drahthaariger Vorstehhund, der auf der Grundlage der Ideen von "Hegewald" (Sigism. Frhr. v. Zedlitz u. Neukirch.) seit der Jahrhundertwende mit dem ausdrücklich erklärten Ziel gezüchtet wurde, einen wesensfesten und leistungsstarken, drahthaarigen deutschen Jagdgebrauchshund zu schaffen.
Prüfungen:
VJP , HZP, (Hegewald), VGP, Btr, Vbr, VSwP, [JEP und VPS]
Zuchtverein: Verein Deutsch-Drahthaar e.V., Gruppe Hessen, Rolf Dieter Lech, Nelkenstr. 25, 35418 Buseck, Tel. 06408/92160 Fax 92162, 0170/9384483 Email: rd.lech@t-online.de Internet: http://www.jagdnetz.de/LJV-HE/vdd-hessen/
Verein Deutsch-Drahthaar e.V. -Gruppe Kurhessen-, Geschäftsstelle: Werner Kolb, Am Krachenberg 1, 34576 Homberg/Efze, Tel./Fax: 05681 / 3114

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Deutsch - Kurzhaar

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Vielseitig einsetzbarer JagdgebrauchshundFoto: Günther Knabe
Allgemeines Erscheinungsbild: Edel, harmonisch, dessen Körperbau Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit gewährleistet. Glänzendes Fell und raumgreifende harm. Bewegung unterstreichen seinen Adel.
Behaarung:
Kurz und dicht, soll sich derb und hart anfühlen. Es soll den ganzen Körper bedecken.
Farbe: Braun, Braunschimmel, schwarz, Schwarzschimmel mit Platten oder Tupfen
Größe: Rüde: 62 bis 66cm Hündin: 58 bis 63cm
Geschichtl. Überblick: Die Geschichte vom DK beginnt eigentlich in den Mittelmeerländern, wo ähnliche Hunde zur Beizjagd eingesetzt wurden. Über Frankreich, Foto: Günther Knabe Spanien und Flandern kamen diese Vorstehhunde an die deutschen Fürstenhöfe. Das Zuchtbuch DK erscheint seit 1897 und Prinz Albrecht zu Solms-Braunfels war es, der Rassekennzeichen, Beurteilungsregeln der Körperform und einfache Prüfungsregeln aufstellte.
Prüfungen:
VJP, (Derby), HZP, (Solms), VGP, Btr, Vbr, VSwP, Kleem., IKP, [JEP und VPS]
Zuchtverein: Erster Frankfurter Jagdklub e.V., Deutsch-Kurzhaar-Klub für die Main-, Mittelrhein- und Lahngegend und Jagdgebrauchshundverband, Bonameser Str. 8 , 60433 Frankfurt am Main, Tel.: 069-533701 oder Fax: 069-518892, e-Mail. info@efjk.de, http://www.efjk.de/    Geschäftsstelle: Bonameser Str. 8, 60433 Frankfurt, Tel. 069/764665 E-Mail: info@efjk.de

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Deutsch - Langhaar

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung:
Vielseitig einsetzbarer Jagdgebrauchshund
Allgemeines Erscheinungsbild: Kräftig, muskulöser Hund, Deutsch-Langhaar. Foto: DL, Grp. Hessen. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen.ausgeglichen mit ruhigem, gezügeltem Temperament, gutartig und leicht zu führen.
Behaarung: Am Körper soll das Haar schlicht, glatt oder leicht wellig, fest anliegen. Dicht mit guter Unterwolle. Rute mit guter Fahne, bis an die Rutenspitze behaart.
Farbe: Braun, Braunschimmel, braun-weiß, mit Sattel, Platten oder Mantel
Größe: Rüde: 63 bis 66cm; Hündin: 60 bis 63cm
Geschichtl. Überblick: In den langhaarigen Jagdhunden ist das Blut der Vogel-, Habichts-, Wasserhunde und Bracken vereint und somit die Anlagen zu großer Vielseitigkeit vorhanden. Seit dem Jahr 1879 wird Reinzucht betrieben und im Jahr 1897 stellte Freiherr von Schorlemer die ersten Rassekennzeichen für den Deutsch-Langhaar auf und legte somit den Grundstein für die heutige Reinzucht. DL gilt als alter Deutscher Försterhund!
Prüfungen: VJP , HZP, (Schorlemer), VGP, Btr, Vbr, VSwP, [JEP und VPS]
Zuchtverein: Deutsch-Langhaar-Verband, Landesgruppe Hessen, Sitz: Schlüchtern, Gerwin Günter, FAM, Forsthaus Schmidtmuehle, 36396 Steinau, Tel. 06667/339 und 919088 Fax:918743 gerwinbrigitte@aol.com

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Deutsch - Stichelhaar

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Älteste rauhaarige deutsche Vorstehhunderasse
Allgemeines Erscheinungsbild: Figur kräftig, aber keineswegs plump. Im ruhigen Gang werden Hals und Kopf mäßig aufgerichtet und die Rute meist schräg hoch getragen. Ruhiger u. verständiger Hund
Behaarung: Straff, hart, borstenartig ca. 4cm lang. Oftmals kaum sichtbare Unterwolle, welche im Winter stärker ist, im Sommer oftmals ganz verschwindet.
Farbe:
Braun und weiß, grau meliert oder mit einzelnen größeren grauen Platten
Größe:
Rüde: 60 bis 66cm; Hündin: etwas niedriger
Geschichtl. Überblick: Wahrscheinlich aus Brackenschlägen und Wasser bzw. Schafpudel entstandene Rasse. Die ersten, um 1886 herausgekommenen Deutsch-Stichelhaar wurden als "Hessische Rauhbärte" bezeichnet. Die geringe Verbreitung des DSt. bezieht sich heute im wesentlichen auf Ostfriesland. Optisch ist es selbst für den Fachmann schwer den DSt. vom DD zu unterscheiden.
Prüfungen: VJP, HZP, VGP, Btr, Vbr, VSwP, [JEP und VPS]
Zuchtverein: Verein Deutsch-Stichelhaar e.V., Sitz: Aurich, Vorsitzender: Hans Reuter, Hasenweg 2, 26632 Ihlow, Tel. 04945/577

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Griffon

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Vielseitig einsetzbarer Jagdgebrauchshund
Allgemeines Erscheinungsbild: Ruhiger Vorstehhund von mittlerer Größe und nicht zu hoch auf den Läufen. (10 % länger als hoch).
Behaarung:
Kräftiges kokosmattenartiges Haar, das sich wie feiner Draht oder Sauborsten anfühlen soll, niemals kraus oder wollig. Sehr dichtes, weiches Unterhaar.
Farbe: Blaugrau, grau mit braunen Platten oder einfarbig braun, öfters gestichelt.
Größe: Rüden: 55 bis 60 cm; Hündin: 50 bis 55 cm
Geschichtl. Überblick: Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts von dem in Deutschland lebenden Holländer Korthals, aus rauhaarigen holländischen, belgischen und französischen Vorstehhunden und dem Barbet (Wasserpudel) gezüchteter eigenständiger Vorstehhundeschlag. (Korthals-Griffon)
Prüfungen: VJP, HZP, VGP, Btr, Vbr, VSwP, [JEP und VPS]
Zuchtverein: Griffon-Club, Günther Burkhardt, Akazienstr. 7, 74924 Neckarbischofsheim, Tel. 07263/64599, Fax: 64783

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Pudelpointer

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Vielseitig einsetzbarer Jagdgebrauchshund
Pudelpointer. Foto: Bernd Hofmann. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen.Allgemeines Erscheinungsbild: Hochläufiger, eleganter mit viel Apportierfreude und Gehorsam ausgestatteter Vollgebrauchshund.
Behaarung: Geschlossenes, hartes, anliegendes, mittellanges Stockhaar mit guter Unterwolle. Der Unterbauch soll gut behaart sein.
Farbe: Dunkelbraun, dürrlaubfarbene oder schwarze Hunde sind zugelassen.
Größe: Rüde: 60 bis 68 cm; Hündin: 55 bis 63 cm
Geschichtl. Überblick: In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts von Freiherr von Zedlitz und Neukirch (Hegewald) aus Pudel und Pointer gezüchteter rauhaariger Schlag, aus dem der Pudel in äußerer Form herausgezüchtet ist, so dass nur noch im inneren die kluge, verständige Seele des Pudels waltet. Der erste eingetragene Pudelpointer-Wurf fiel bereits 1881
Prüfungen: VJP, HZP, VGP, Btr, Vbr, VSwP, [JEP und VPS]
Zuchtverein: Verein Pudelpointer, Landesgruppe Hessen Nord und Süd, Joachim Jantos, Erlenweg 1, 56479 Westernhohe, Tel. 02664/8521, email: info@pudelpointer,de 

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Weimaraner

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Alter Deutscher Vorstehhund
Weimaraner Langhaar. Foto: Eiben. Bitte klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen.Allgemeines Erscheinungsbild: Mittelgroßer bis großer Jagdgebrauchshund, formschön, sehnig, mit kräftiger Muskulatur. Der zweckmäßige Arbeitstyp in kurz und langhaariger Ausführung.
Behaarung: Kurzhaar: kräftiges sehr dichtes, glatt anliegendes Deckhaar, ohne oder mit geringer Unterw. Langhaar: weiches langes Deckhaar mit oder ohne Unterwolle. Glatt oder leicht wellig.
Farbe: Beide Haararten; silber-, reh- oder mausgrau, sowie Übergänge dazwischenWeimaraner Kurzhaar. Foto: Eiben. Bitte klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen
Größe: Rüde: 59 bis 70cm; Hündin: 57 bis 65cm
Geschichtl. Überblick: Über die Entstehung gibt es zahlreiche Theorien. Fest steht nur, dass der Weimaraner schon im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts am Hof zu Weimar gehalten wurde. Vor Beginn der Reinzucht, züchteten fast ausschließlich Förster und Berufsjäger in Mitteldeutschland (Weimar u. Thüringen) nur auf Leistung geprägte Hunde. Ab 1890 wird die Rasse planmäßig gezüchtet und zuchtbuchmäßig erfasst.
Prüfungen: VJP, HZP, VGP, Btr, Vbr, VSwP, [JEP und VPS]
Zuchtverein: Weimaraner Klub e.V. , Landesgruppe Hessen
Homepage http://www.weimaraner-lg-hessen.de  , Bernhard Keil, Rödernweg 49, 35305 Grünberg, Tel.: (06401) 903 993 Fax: 06401/903 994 Email: info@weimaraner-lg-hessen.de

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Kleiner Münsterländer

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung:
Vorstehhund, mit ganz besonderer Qualität in der Arbeit nach dem Schuss
Allgemeines Erscheinungsbild: Kräftig, bei viel Adel und Eleganz.
Behaarung: Schlicht, dicht, mittellang und wenig gewellt, fest anliegend.
Farbe: Braun-weiß, Braunschimmel, lohfarbene Abzeichen an Fang und Auge gestattet (Junklaus'sche Abzeichen)
Größe:
Rüde: 52 bis 56cm; Hündin: 50 bis 54cm
Geschichtl. Überblick: Der kleine Münsterländer ist eine völlig eigenständige Rasse und nicht etwa die Zwergform des Großen Münsterländers. Auch hat der, als Heidewachtel bezeichnete Hund, nichts mit unserem Wachtel zu tun. Vielmehr wird vermutet, dass zur Zeit der Franzosenherrschaft in Westfalen, kleinere, langhaarige Vorstehhunde von Frankreich nach dort gekommen sind und daraus der Kleine Münsterländer entstand.
Prüfungen: VJP, HZP, VGP, Btr, Vbr, VSwP, [JEP und VPS] sowie vom Zuchtverband eine eigene "Ordnung für die Kleine-Münsterländer-Prüfung nach dem Schuss"
Zuchtverein: Verband für Kleine Münsterländer Vorstehhunde e.V., Lgr. Hessen, Dieter Winter, Limesstr. 6, 35510 Butzbach, Tel. 06033/60556 Fax: 970990 dieterwinter.k-g@t-online.de 

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Großer Münsterländer

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Vielseitiger Jagdgebrauchshund, dessen Stärke in der Arbeit nach dem Schuss liegt
Allgemeines Erscheinungsbild: Kräftiger, muskulöser Körperbau, dabei schnittiges Gesamtbild, Ausdruck von Intelligenz und Adel. Wesen lebhaft, ohne Nervosität.
Behaarung: Lang und dicht, jedoch schlicht, nicht lockig oder abstehend. Vorder- und Hinterläufe gut befedert. Gute Befahnung an der Rute.
Farbe: Weiß mit schwarzen Platten u. Tupfen, geschimmelt, Platten-Forellen-Scheck, Blesse
Größe: Rüde: 60 bis 65cm; Hündin: 58 bis 63cm
Geschichtl. Überblick: Die Entwicklung des GM geht von dem Vorstehhund des 19. Jahrhunderts, über den Wachtelhund, auf die Vogel und Beizhunde des Mittelalters zurück. 1919 gründete sich der "Verein zur Reinzucht des langhaarigen Großen Münsterländers" und begann 1922 mit der planmäßigen Zucht, mit 83 in eine Urliste eingetragenen Hunden, deren Nachkommen in das Zuchtbuch ( ZGM ) eingetragen wurden.
Prüfungen: VJP, HZP, VGP, Btr, Vbr, VSwP, [JEP und VPS]
Zuchtverein: Verband Große Münsterländer, Lgr. Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland, Gerd Rickes, Fh. Burgwald, 55758 Sien, Tel. 06788/3942225 Fax: 1369

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Englische Vorstehhunde:

English - Setter

Rasseerklärung:
Ursprung:
Großbritannien
Verwendung: Vorstehspezialist
Allgemeines Erscheinungsbild: Vorstehhund von mittlerer Größe, elegant in Bewegung und Gesamterscheinung, sehr aktiv mit ausgeprägtem Jagdsinn. Charakteristisch der Stirnabsatz (Stop)
Behaarung: Über den ganzen Körper leicht gewellt, aber nicht gelockt, lang und seidig. Hosen an den Hinterläufen und Befederung an den Vorderläufen fast bis zu den Pfoten reichend.
Farbe:
Schwarz und weiß, orange u. weiß, zitronenfarben und weiß, Tricolor, getüpfelt oder mit Platten
Größe: Rüde: 65 bis 68cm; Hündin: 61 bis 65cm
Geschichtl. Überblick: Die Setter stammen vom Pointer und verschiedenen Vorgängern heutiger Spanielrassen ab. Des weiteren wurden die englischen Setter in ihrer heutigen Form stark von dem aus "Belton" in Northumberland stammenden Züchter Mr. Edward Lavarack geprägt. "Belton" gilt heute noch als Farbbezeichnung für eine Tüpfelung und/oder eines Zusammenlaufens von Farben speziell für englische Setter.
Prüfungen: Im wesentlichen nach der Prüfungsordnung des JGHV, während die "Spezialvereine" Anlagen und Leistungen nach eigenen PO's bewerten.
Zuchtverein: Verein für Pointer und Setter e.V., Lgr. Hessen-Pfalz-Saar, Ägidius Kunz, Pater-Becker-Str. 1, 66646 Marpingen, Tel. 06827/8172 Fax: 305812 Email: ae.kunz@t-online.de

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Gordon Setter

Rasseerklärung:
Ursprung:
Großbritannien (Schottland)
Verwendung: "Vielseitigster" der englischen Vorstehhunde
Allgemeines Erscheinungsbild: Eleganter Hund, mit den Konturen eines Vollblüters, mit vollkommenen harmonischen Proportionen.
Behaarung: Am Kopf, den Vorderseiten der Läufe und an den Spitzen des Behanges kurz u. fein, mäßig glatt. Insgesamt so wenig wie möglich Locken oder Wellung.
Farbe: Tiefglänzend kohlschwarz, mit leuchtendem Brand. Farbliches Gegenstück zur Brandlbracke
Größe: Rüde: 66cm; Hündin: 62cm
Geschichtl. Überblick: Der Gordon oder Schottische Setter ist fraglos der vielseitigste Setter überhaupt, er ist auch der größte der drei Setterarten. Bemerkenswert ist besonders, daß er die klassische Farbe jagender Hunde hat - er ist farblich das Gegenstück zur Brandlbracke. Ob er tatsächlich Blut jagender Hunde führt, ist umstritten, obwohl nicht zu bestreiten ist, dass es unter den Gordons ausgesprochen scharfe und vielseitige Gebrauchshunde gibt. 
Prüfungen:
Im wesentlichen nach der Prüfungsordnung des JGHV, während die "Spezialvereine" Anlagen und Leistungen nach eigenen PO's bewerten.
Zuchtverein: Verein für Pointer und Setter e.V., Lgr. Hessen-Pfalz-Saar, Ägidius Kunz, Pater-Becker-Str. 1, 66646 Marpingen, Tel. 06827/8172 Fax: 305812 Email: ae.kunz@t-online.de

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Irish - Setter

Rasseerklärung:
Ursprung:
Irland
Verwendung: Hervorragender Hund im Feld, als Familienhund anhänglich und treu
Allgemeines Erscheinungsbild: Rassiger, athletischer Hund, der insgesamt eher durchtrainiert und elastisch wirkt als kräftig und muskulös.
Behaarung: Am Kopf, den Vorderseiten der Läufe und an den Spitzen des Behanges kurz u. fein. Insgesamt so wenig wie möglich Locken oder Wellung. Gute Fahne an der Rute.
Farbe: Mahagonifarben oder kastanienbraun. Rot-weiß, bei uns aber weniger bekannt.
Größe: Rüde: 62 bis 66cm; Hündin: 57 bis 61cm
Geschichtl. Überblick: Wahrscheinlich Ende des 17. Jahrhunderts entstandene Rasse, wobei der rot-weiße Setter die ältere Form darstellt, woraus der rote Setter durch Zuchtauswahl entstand. Als Irische-Setter Ende des 19. Jahrhunderts auf Ausstellungen erschienen, herrschte Unklarheit über die korrekte Farbe und der Rote hatte den Rot-Weißen in den Schatten gestellt. Nach 1922 wurde die Rasse wieder stabilisiert und seit 1944 durch eigenen Club betreut.
Prüfungen: Im wesentlichen nach der Prüfungsordnung des JGHV, während die "Spezialvereine" Anlagen und Leistungen nach eigenen PO's bewerten.
Zuchtverein: Verein für Pointer und Setter e.V., Lgr. Hessen-Pfalz-Saar, Ägidius Kunz, Pater-Becker-Str. 1, 66646 Marpingen, Tel. 06827/8172 Fax: 305812 Email: ae.kunz@t-online.de

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Pointer

Rasseerklärung:
Ursprung:
Großbritannien
Verwendung: Das klassische Ideal eines Vorstehhundes
Allgemeines Erscheinungsbild: Eine kräftige, jedoch geschmeidige Erscheinung, symmetrisch und korrekt gebaut. Die Umrisslinien stellen ein Ineinanderfügen von harmonisch fließenden Schwüngen dar
Behaarung: Fein, kurz, fest und gleichmäßig verteilt. Vorkommen glatt und anliegend mit einem ausgeprägten Glanz.
Farbe: Weiß u. orange, leberbraun und  weiß, schwarz und weiß, einfarbig u. dreifarbig (tri-colour)
Größe: Rüde: 63 bis 69cm; Hündin: 61 bis 66cm
Geschichtl. Überblick: Der englische Pointer ist aus dem schweren spanischen Pointer und dem Foxhound als Prototyp des kurzhaarigen Vorstehhundes entstanden, wobei dessen Blut letztendlich in allen kontinentalen Vorstehhunden fließt. Der Pointer ist auch heute noch der Hund des anspruchsvollen Niederwildjägers
Prüfungen: Im wesentlichen nach der Prüfungsordnung des JGHV, während die "Spezialvereine" Anlagen und Leistungen nach eigenen PO's bewerten.
Zuchtverein: Verein für Pointer und Setter e.V., Lgr. Hessen-Pfalz-Saar, Ägidius Kunz, Pater-Becker-Str. 1, 66646 Marpingen, Tel. 06827/8172 Fax: 305812 Email: ae.kunz@t-online.de

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Französische Vorstehhunde:

Zuchtverein: VBBFL e.V. Verein für Französische Vorstehhunde Lgr. Hessen, Rassebeauftragter Braque d' Auvergne, Rudolf Weber, Am Hühnernest 2, 36396 Steinau, Tel.: 06667/7918774, E-mail: spessartwald@hotmail.com

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Ungarische Vorstehhunde:

Magyar Vizsla

Rasseerklärung:
Ursprung:
Ungarn
Verwendung: Vielseitig einsetzbarer Jagdgebrauchshund
Allgemeines Erscheinungsbild: Ein Jagdhund von mittlerer Magyar Vizsla. Foto: Magyar Vizsla. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen.Größe, eleganter Erscheinung, in kurz und drahthaariger Form, der ausgeglichen, intelligent und von lebhaftem Temperament ist.
Behaarung: Kurz und drahthaariger Schlag. Kurzhaar, dicht anliegend, gerade und rau. Drahthaar am Fang kurz und grob, mit Bart, ansonsten 2 bis 4cm langes Deckhaar mit dichter Unterwolle.
Farbe: Beide Haararten Sandgelb
Größe: Rüde: 56 bis 61cm; Hündin: 52 bis 57cm
Geschichtl. Überblick: Beim Kurzhaar hat die pannonische Bracke und der "gelbe Jagdhund" der Türken einen bedeutenden Einfluss, auch der "Sloughi" soll in der Reihe derMagyar Vizsla Welpe. Foto: Magyar Viszla. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen. Ahnen zu finden sein. Die heutige Form ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts bekannt, wobei zur Anpassung der Jagdformen im 19. Jahrhundert auch andere Jagdhunderassen eingekreuzt wurden. Der Drahthaar entstand in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts durch Einkreuzung des Deutsch-Drahthaar
Prüfungen: Im wesentlichen nach der Prüfungsordnung des JGHV
Zuchtverein: Verein Ungarischer Vorstehhunde, Lgr. Hessen, Katrin Helwig Münch, Ascheröder Str. 24, 34613 Schwalmstadt, Tel.: 06691 / 915 350, E-Mail: helwig-muench@t-online.de

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Schweißhunde

Hannoverscher Schweißhund

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Klassischer Spezialist auf der Wundfährte
Allgemeines Erscheinungsbild: Mittelgroßer,Hannoverscher Schweißhund. Foto: Dr. Volquardts. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen. wohlproportionierter, kraftvoller Hund mit gut bemuskelten Vorder- u. Hintergliedmaßen, die zu ausdauernder Arbeit befähigen.
Behaarung: Kurz, dicht, derb bis harsch, nur am hinteren Rand der Keulen etwas länger und gröber. Die Rute dicht und derb, an der Unterseite etwas länger und gröber.
Farbe: Hell bis Dunkelhirschrot. Mehr oder weniger gestromt, mit und ohne Maske.
Größe: Rüde: 50 bis 55cm; Hündin: 48 bis 53cm
Geschichtl. Überblick: Unmittelbarer Nachfahre des Leithundes des Mittelalters, der aus den ruhigsten und feinnasigsten Hunden der Brackenmeuten entstammt. Durch die "Rote Hannoversche Haidbracke" wurde Hetzpassion und Lautfreudigkeit in den heutigen "Hannoverschen Schweißhund" hineingebracht. Der Hannoversche Schweißhund ist heute an die zweihundert Jahre alt und er hat sich in dieser Zeit äußerlich wenig verändert.
Prüfungen: Vorprüfung und Hauptprüfung
Zuchtverein: Verein Hirschmann zur Zucht und Führung des Hannoverschen Schweißhundes, FD Ulrich Maushake, Kellerweg 3, 92249 Vilseck, Tel.: 09662-40573
Verein Hirschmann e.V., Winfried Wagner, Am Schwarzen Stein 10, 65366 Geisenheim-Johannisberg, Tel. 06722/71334, Fax: 496927, 0175/5283238, Email: Winfried.Wagner@gmx.net

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Bayerischer Gebirgsschweißhund

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Klassischer Spezialist auf der Wundfährte im Hochgebirge
Allgemeines Erscheinungsbild: Ein leichter, sehr Bayerischer Gebirgsschweißhund. Foto: T. Schlag. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen.beweglicher und muskulöser, mittelgroßer Hund mit etwas langgestrecktem Körper, der hinten etwas erhöht steht.
Behaarung: Dicht, glatt anliegend, mäßig rau mit wenig Glanz; feiner an Kopf und Behang, rauer und länger an Bauch, Schlegel und Rute.
Farbe: Tiefrot, hirschrot, rot braun, fahl gelb bis semmelfarben, mit dunkler Maske.
Größe: Rüde: 47 bis 52cm Hündin: bis 48cm
Geschichtl. Überblick: Der "BGS" entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Deutschen Alpenraum aus den dort vorhandenen "Wildbodenhunden" Tiroler- und Brandlbracke, die man in den Hannoverschen Schweißhund einkreuzte, um einen für das extreme Berggelände wendigen aber dennoch sicheren Schweißhund zu erhalten. Der "BGS" muss in anbetracht der schwierigen Geländeverhältnisse oft ohne Riemen und Führer die Fährte voranbringen und das kranke Wild stellen.
Prüfungen: Vorprüfung und Hauptprüfung
Zuchtverein: Klub für Bayerische Gebirgsschweißhunde 1912 e.V., Eckhard Kamm, Im Wiesengrund 4, 34359 Reinhardshagen, Tel. 05544/247, 0161/3620706

1. Vorsitzender: Thomas Wengert, Schopfloherstr. 119, 86742 Fremdingen, Tel.: 09086/399 Fax: 92037, www.bayer.gebirgsschweisshunde.de      www.kbgs.de

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Alpenländische Dachsbracke

Rasseerklärung:
Ursprung:
Österreich
Verwendung: Schweißhund (auch "jagender Hund")
Allgemeines Erscheinungsbild: Mittelgroß, sehr agile, kräftige, aber edle Erscheinung mit starken Knochen und guter Muskulatur.
Behaarung:
Derb, hart gut anliegend, kurz aber nicht glatt mit guter Unterwolle (otterfellartig, stockhaarig).
Farbe:
Idealfarbe "dunkelhirschrot" sowie "schwarz mit rostrotem Brand" sogenannte Vieräugel. Weiße Abzeichen sind fehlerhaft.
Größe:
Idealhöhe: Rüde: 37 bis 38cm; Hündin: 36 bis 37cm
Geschichtl. Überblick: Nach Meinung intimer Kenner der Rasse durch Selektion aus den Segurischen Bracken entstandene Rasse. 1896 wurde der Internationale Dachsbrackenklub gegründet. Aus diesem Internationalen Dachsbrackenklub entstand 1910 der Klub Dachsbracke mit Sitz in Österreich (Kärnten). In Deutschland wurde erst 1961 der Verein Dachsbracke gegründet. Die Alpenländische Dachsbracke gehört heute zu den vom JGHV offiziell anerkannten Schweißhunderassen.
Prüfungen: Anlageprüfung und Gebrauchsprüfung
Zuchtverein: Verein Dachsbracke, Ländergruppe Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland,
Karl Wilker, Schulstraße 38, 36326 Antrifttal, Tel. 06635 7411, e-mail: Dachsbracke-HRPS@vr-web.de

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Stöberhunde:

Deutscher Wachtelhund

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Stöberhund
Allgemeines Erscheinungsbild: Der (DW) soll bei edler Gesamterscheinung gute Knochen u. Muskeln haben. Er soll einen derbknochigen und muskulösen Hund mit breitem Rücken u. kräftiger Nierenpartie darstellen.
Behaarung: Kräftiges, dichtes, welliges Langhaar, nicht zu lang, noch weniger zu dünn oder seidig. Fang, Gesicht und Oberschädel kurz, aber sehr dicht behaart.
Farbe: Dunkelbraun, braunsch., fuchs- und hirschrot mit Platten, Mantel oder getigert mit Brand.
Größe: Rüde: 48 bis 54cm; Hündin: 45 bis 51cm
Geschichtl. Überblick: Seit 1897 in reiner Leistungszucht gezüchtet. 1903 wurde der "Verein für Deutsche Wachtelhunde" gegründet, dessen Zuchtberater von 1908-1964 Rudolf Fries war, den man auch heute noch als "Wachtelvater" bezeichnet. Ursprünglich konnte man die jagdlichen Veranlagungen zwischen den beiden Farbschlägen unterscheiden, wobei der einfarbig braune als "Kurzjager" und der Schimmel als der "Weitjager" galt.
Prüfungen:
Jugendprüfung, Eignungspr., Gebrauchspr., JEP, VPS, VSwP
Zuchtverein: Verein für Deutsche Wachtelhunde, Lgr. Hessen, Michael Heyer, Forsthaus Steinbrücken, 35716 Dietzhölztal, Tel.: 02774/918380 Fax: 8003960.

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Cocker-Spaniel

Rasseerklärung:
Ursprung:
Großbritannien
Verwendung: Stöberhund (auch Buschierhund)
Allgemeines Erscheinungsbild: Mittelgroß, fröhliches robustes, kompaktes gut ausgewogenes Erscheinungsbild, mit viel Bewegungsdrang. Sanftes und anhängliches Wesen.
Behaarung: Glatt, von seidiger Beschaffenheit, niemals drahtig oder wellig. Gebäude, Vorderläufe und Hinterläufe über dem Sprunggelenk gut befedert.
Farbe: Verschiedene. Bei einfarbigen kein weiß erlaubt außer an der Brust.
Größe: Rüde: 39 bis 41 cm; Hündin: 38 bis 39 cm
Geschichtl. Überblick: Man kann vermuten, dass Spaniel und Setter den gleichen gemeinsamen Ursprung haben. In ihrem Heimatland werden die Spaniels überwiegend als Buschierhunde eingesetzt.
Prüfungen: Anlagenprüfung und Gebrauchsprüfung. Daneben können VSwP und Leistungszeichen des JGHV (Btr., Vbr., u.s.w.) abgelegt bzw. erworben werden.
Zuchtverein: Jagdspaniel-Klub 1907, Lgr. Hessen, Obmann: Bernd Meßmer, Rathausgasse 18 a, 63073 Offenbach/M.-Bieber, Tel. 069/891161 Fax: 89994448 bernd-messmer@t-online.de 

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Erdhunde:

Deutscher Jagdterrier

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung:
Erdhund (auch als Stöberhund geeignet)
Allgemeines Erscheinungsbild: Härte, Schärfe, Mut, Ausdauer, Nase und lockerer Laut zeichnen den gut gezüchteten und gerecht abgeführten Jagdterrier aus.
Behaarung: Schlichtes, dickes, hartes Rauhaar oder derbes, jedoch nicht zu kurzes Glatthaar.
Farbe: Hauptfarbe ist schwarz, mit dunkelbrauner Maske und helleren Abzeichen an Augenbrauen, Fang und Brust, Läufen und Weidloch.
Größe:
Die Schulterhöhe sollte bei beiderlei Geschlecht 40 cm nicht überschreiten und 33 cm nicht unterschreiten.
Geschichtl. Überblick: Der Jagdterrier gehört zu den Schöpfungen dieses Jahrhunderts und ist kaum mehr als 60 Jahre alt. Fest steht, dass er überwiegend aus dem Foxterrier hervorgeht, wobei andere eingekreuzte Terrierrassen eine untergeordnete Rolle spielen. Zu den "Vätern" des Jagdterriers gehört auch der Wachtelvater Rudolf Friess.
Prüfungen: Baueignungsprüfung, Zuchtprüfung, Gebrauchsprüfung, VSwP, JEP, VPS
Zuchtverein: Deutscher Jagdterrier-Club, Lgr. Hessen, N. Hofmeyer, Kimbacher Str. 97, 64732 Bad König, Tel. 06063/2565 Fax: 579863 www.djt-club.de

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Foxterrier

Rasseerklärung:
Ursprung:
Großbritannien
Verwendung: Erdhund (auch als Stöberhund geeignet)
Allgemeines Erscheinungsbild: Vollkommen ausgewogen in der Gestalt, weder schwerfällig noch grob, aktiv und lebhaft. Vereint in kleinerem Rahmen Knochenstärke und Kraft.
Behaarung: Glatthaar: Gerade, flach anliegend, glatt, hart, dicht und füllig. Weder Bauch noch Schenkel kahl. Drahthaar: Dicht mit drahtiger Textur, 2 bis 4 cm mit sehr guter Unterwolle.
Farbe: Weiß mit lohfarbenen oder schwarzen Abzeichen. Auch rote oder leberbraune Abzeichen 
Größe:
Rüden nicht mehr als 39 cm, Hündinnen etwas niedriger.
Geschichtl. Überblick: Der Foxterrier ist zweifellos die Urform aller bei uns jagdlich geführten Terrierrassen. Seit Jahrhunderten wird er in seinem Ursprungsland für die Arbeit unter der Erde gezüchtet, wobei durch Einkreuzen von Foxhound und Beagle auch der Spurlaut in den Terrier gebracht wurde. Die Jagd auf Fuchs und Sau sind heute die bevorzugten Einsatzbereiche der Terrier.
Prüfungen: Bauprüfung, Zuchtprüfung, Gebrauchsprüfung, Schweißprüfung, VSwP, JEP, VPS
Zuchtverein: Deutscher Foxterrier-Verband AG Hessen, Rolf Gertenbach, Bahndamm 2, 65041 Marburg/Wehrda, Tel. 06421/871070.

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Parson Jack Russel Terrier

Ursprungsland: England
Verwendung:
Bodenjagd, Stöber- und Drückjagd (Schweiß u. apportieren von kleinem Wild)
Allgemeines Erscheinungsbild: Der Hund ist etwas länger als hoch. Sein Körperbau sollte robust und harmonisch PJRT. Foto: Luitgard Knauf.wirken. Seine Läufe sind gerade und sein Gangwerk flott und frei. Der Kopf ist keilförmig mit flachem Stop, kräftigen Kiefern, dunklen Augen und einer schwarzen Nase. Die Ohren sind V-förmig, nach vorne fallend, eng am Kopf getragen. Die Rute ist hoch angesetzt und gerade, bei Hunden aus jagdlicher Zucht, die in Jägerhände gehen, wird sie kupiert. Der PJRT hat eine gewölbte Lendenpartie, die im Zusammenspiel mit einer gut gewinkelten Hinterhand für kraftvolle, schnelle Bewegung sorgt. Er ist ein widerstandsfähiger, robuster, temperamentvoller Hund, familienfreundlich,PJRT. Foto: Luitgard Knauf leichtführig, mit unerschrockenem, freundlichen Wesen.
Behaarung: Auf einer dicken, locker anliegenden Haut sitzt ein wetterfestes harsches Haarkleid. Es gibt Glatthaar und Rauhaar – beide Varianten können miteinander verpaart werden. Der Hund sollte am ganzen Körper behaart sein.
Farbe:
Vorwiegend weiß, mit gelben, braunen, lohfarbenen, schwarzen oder schwarz-braunen Abzeichen bevorzugt am Kopf und am Rutenansatz.
Größe: 28 cm bis 38 cm. Idealmaß: Hündin: 33 cm, Rüde: 35 cm
Geschichtlicher Überblick: Seinen Ursprung und seinen Namen verdankt der kleine Terrier einem reitenden und jagenden Pfarrer, der 1795 geboren wurde. Dieser Pfarrer – John Russell – genannt "Jack", züchtete kleine, weiße Terrier, die er vor allem nach dem "Leistungsprinzip" miteinander paarte.  Zu dieser Zeit gab es nur Foxterrier, die so aussahen, wie der Jack-Russel-Terrier heute noch aussieht. Der PJRT kam mit den Pferden über den Kanal zu uns und so entstand der Begriff "Reiterjacki". Nach und nach sprach sich aber auch in Jägerkreisen herum, dass dieser Hund ursprünglich zur Jagd auf den Fuchs seine Verwendung fand. Mittlerweile sieht man ihn auch auf Stöber- und Drückjagden und auch bei den Prüfungen der Jagdvereine zur JEP. Seit 1990 wurde der "Parson Jack Russel Terrier" im British Kennelclub offiziell als Rasse anerkannt und hat seit dieser Zeit einen FCI anerkannten Standard.
Prüfungen: Alle Hunde, die zur Zucht zugelassen werden, müssen einen Wesenstest bestehen und einen Formwert von mindestens "Gut" haben. Junghundprüfung, Bauprüfung, Zuchtprüfung, Gebrauchsprüfung, Schweißprüfung
Jagdliche Leistungskennzeichen: Erdhund (Fuchs u. Dachs), Schweißhund, Saujager, Lautjager
Zuchtverein: Parson Jack Russel Terrier Club Deutschland e.V., www.parsonjackrussell.de
Info:Friedhelm Nispel, Rathausstr. 5, 35232 Dautphetal, Tel. u. Fax: (06466) 912944, Fax 912943 schreinerei.nispel@t-online.de 

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Kurzhaariger Dachshund

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Erdhund, der in geeignetem Rahmen sowohl als Stöber- wie auch Nachsuchenhund einsetzbar ist. Allgemeines Erscheinungsbild: Niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber stramme Gestalt mit derberKurzhaariger Dachshund. Foto: Willi Steiger. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen. Muskulatur. Keck herausfordernde Haltung des Kopfes mit klugem Gesichtsausdruck.
Behaarung: Kurz, dicht, glänzend, glatt anliegend, an keiner Stelle des Körpers unbehaarte Partien.
Farbe: Rot, rotgelb, schwarz mit rotem oder rotgelbem Brand und getigert 
Größe:
Das Gewicht der Teckel sollte um 8 kg liegen
Geschichtl. Überblick: Der Kurzhaar-Teckel ist die Urform des Teckels und gehört Rassegeschichtlich fraglos zu den Bracken, was sich durch die alte Brackenfarbe "schwarz-rot" ausdrückt. Es ist stark zu bezweifeln, daß der Name "Dachshund" etwas mit der besonderen Eignung für die Dachsjagd zu tun hat, sondern nur seine geringe Größe beschreiben soll. Er ist also die kleinste Form der Bracke, eine Zwergbracke gewissermaßen.
Prüfungen: Wa.T, Sp, Vp, St, SchwhK, SchwhK/40, SchwhN, BhFK, BhFN, BhDN, VSwP
Zuchtvereine:

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Rauhaariger Dachshund

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Erdhund, der in geeignetem Rahmen sowohl als Stöber- wie auch Nachsuchenhund einsetzbar ist.
Rechts im Bild: Rauhaariger Dachshund. Foto: Lotz. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen.Allgemeines Erscheinungsbild: Niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber stramme Gestalt mit derber Muskulatur. Keck herausfordernde Haltung des Kopfes mit klugem Gesichtsausdruck.
Behaarung: Am ganzen Körper vollkommen ausgeglichene, mit Unterwolle durchsetzte, anliegende, dichte, drahtige Jacke. Am Fang bildet sich ein Bart, Augenbrauen buschig, Behang fast glatt.
Farbe:
Saufarben, dürrlaubfarben, schwarz-rot
Größe: Das Gewicht der Teckel sollte um 8 kg liegen
Geschichtl. Überblick: Der Rauhaarteckel entstand aus dem Kurzhaarteckel und einigen Terrier- und Schnauzerrassen, wobei der englische Dandie-Dinmont-Terrier wohl die dominierende Rolle gespielt haben dürfte. Das leider nicht allzu seltene weiche und lange Haar beim Rauhaarteckel ist wohl ein Erbe dieser Rasse.
Prüfungen: Wa.T, Sp, Vp, St, SchwhK, SchwhK/40, SchwhN, BhFK, BhFN, BhDN, VSwP

Zuchtvereine:

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Langhaariger Dachshund

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Erdhund, der in geeignetem Rahmen sowohl als Stöber- wie auch Nachsuchenhund einsetzbar ist.
Allgemeines Erscheinungsbild: Niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber stramme Gestalt mit derberLanghaariger Dachshund. Foto: Lotz. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen. Muskulatur. Keck herausfordernde Haltung des Kopfes mit klugem Gesichtsausdruck.
Behaarung: Seidenartiges, weiches, schlichtes, glänzendes Haar, welches sich unter dem Hals und an der Körperunterseite verlängert. Gute Fahne an Läufen, Rute und Behang.
Farbe:
Rot, schwarz-rot und getigert
Größe: Das Gewicht der Teckel sollte um 8 kg liegen
Geschichtl. Überblick: Der Langhaarteckel entstand aus dem Kurzhaarteckel und langhaarigen Stöberhunden, später wurden wohl auch Spaniels verwendet. Dem Langhaarteckel wird eine größere Vielseitigkeit und bessere Führigkeit nachgesagt.
Prüfungen:
Wa.T, Sp, Vp, St, SchwhK, SchwhK/40, SchwhN, BhFK, BhFN, BhDN, VSwP

Zuchtvereine:

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Bracken:

Deutsche Bracke

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung:
Brackade, heute jedoch oft als Stöberer und Finder eingesetzt
Deutsche Bracke. Foto: H. van Elsbergen. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen.Allgemeines Erscheinungsbild: Leicht, hochstehend, elegant, jedoch kräftig gebauter Jagdhund, mit edlem, verhältnismäßig leichtem Kopf. Edle Gesamterscheinung mit leicht aufgezogenem Leib. 
Behaarung:
Sehr dicht, hart, fast stockhaarig, auch am Bauch dicht und gut behaart; an der Unterseite der Rute meist länger, eine geringe Bürste bildend.
Farbe: Rot bis gelb mit schwarzem Sattel oder Mantel und den weißen Brackenabzeichen.
Größe:
Schulterhöhe 40 bis 53 cm
Geschichtl. Überblick: Die Bracken gelten als die "Ahnen" aller hängeohrigen Jagdhunde. Von den früher zahlreichen Brackenrassen sind in Deutschland letztlich nur die Westfälischen Bracken erhalten geblieben. Ihr wichtigster Lokalschlag waren die Sauerländer Holzbracken. Durch Verschmelzung dieses Schlages mit örtlichen Steinbracken entstand ein Einheitstyp, der seit 1900 offiziell als "Deutsche Bracke" bezeichnet wird. Nach ihrem ehemaligen Hauptzuchtort wird sie auch als "Olper Bracke" oder "Westfälische Bracke" bezeichnet.
Prüfungen: Anlagenprüfung, Gebrauchsprüfung, vereinseigene Schweißprüfung in Anlehnung an VSwP und VFSP, Leistungszeichen des JGHV.
Zuchtverein:
Deutscher Bracken-Club e.V., Gesch.F.: Stephan Angermayer, Hauptstraße 24, 55497 Schnorbach, Tel. 06764/908604.

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Westfälische Dachsbracke

Rasseerklärung:
Ursprung:
Deutschland
Verwendung: Brackade, jedoch oft als Stöberer und zur Nachsuchenarbeit eingesetzt
Westfälische Dachsbracke. Foto: H. van Elsbergen. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe zu sehen.Allgemeines Erscheinungsbild: Mäßig langer, kräftig gebauter Jagdhund mit edlem, mittelgroßem Kopf und aufmerksamem Wesen. Eine in Niederlaufform gezüchtete Jagdgebrauchshunderasse.
Behaarung: Sehr dicht und grob am ganzen Körper, auch an der Unterseite. An Kopf, Behängen und Läufen kürzer, am Rücken, Hals und Rutenunterseite länger.
Farbe: Rot bis gelb mit schwarzem Sattel oder Mantel und den weißen Brackenabzeichen.
Größe: Schulterhöhe: 30 bis 38 cm
Geschichtl. Überblick: In den 80er Jahren des 19. Jh. begannen rheinisch-westfälische Brackenjäger mit der Reinzucht eines kleinen, leistungsfähigen Niederlaufhundes. Dieser, die spätere Westfälische oder Sauerländer Dachsbracke wurde im Wesentlichen aus niedrigen Deutschen Bracken und den inzwischen ausgestorbenen Steinbracken gezüchtet. Anlass hierfür war die allgemeine Verkleinerung der Jagdreviere, die ein Brackieren mit hochläufigen Hunden nicht mehr zuließ.
Prüfungen: Anlagenprüfung, Gebrauchsprüfung, vereinseigene Schweißprüfung in Anlehnung an VSwP und VFSP, Leistungszeichen des JGHV.
Zuchtverein:
Deutscher Bracken-Club e.V., Gesch.F.: Stephan Angermayer, Hauptstraße 24, 55497 Schnorbach, Tel. 06764/908604.

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Brandlbracke

Rasseerklärung:
Ursprung:
Österreich
Verwendung: Brackade, vielfach als Nachsuchenhund eingesetzt. Vielseitiger Hund des Bergjägers, dessen Stärke die "freie Folge" ist.
Brandl-Bracke. Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe anzusehen.Allgemeines Erscheinungsbild: Mittelgroßer Hund mit kräftigem und doch elastischem, lang gestrecktem Bau
Behaarung: Dicht und voll, glatt mit seidigem Glanz.
Farbe: Schwarz mit abgesetztem Brand (Brandl)
Größe: Schulterhöhe: 46 bis 58 cm
Geschichtl. Überblick: Genetisch ist die Brandlbracke mit der roten Tirolerbracke nahe verwandt. Beide entstammen dem gleichen "Urmaterial" der Österreichischen Wildbodenhunde. In jüngerer Zeit wurden die Kopov in die deutschen Brandl eingekreuzt um Nerven und Schärfe zu verbessern. Dadurch wurde auch der lockere Spurlaut gefestigt.
Prüfungen: Anlagenprüfung, Gebrauchsprüfung, VSwP, Schweißpr. 2000m, Schweißpr. m. Fährtenschuh und Leistungszeichen des JGHV
Zuchtverein: Deutscher Brackenverein, Informationen:
Dr. Manfred Lutterbach, Burger 30, 83646 Wackersberg/Obb, Tel.: 08041/806949, Fax: 806948, E-Mail: dr.lutterbach@web.de

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Steirische Rauhaarbracke

Rasseerklärung:
Ursprung:
Österreich
Verwendung: Brackade, vielfach als Nachsuchen und Stöberhund eingesetzt.
Foto: Peter Gotthard.  Klicken Sie auf das Foto, um es in voller Größe anzusehen.Allgemeines Erscheinungsbild: Mittelgroßer, kräftiger, muskulöser Hund mit ernstem Ausdruck und intelligentem Wesen, ohne bösartig zu sein.
Behaarung: Im Gefühl hart und grob, fast glanzlos, ohne zottig zu sein. An Brustvorderseite und Rückseite der Vorderläufe schwach befedert. Stockhaar gestattet.
Farbe: Rot und fahlgelb, wobei ein weißer Brustfleck gestattet ist.
Größe: Schulterhöhe: 44 bis 58 cm
Geschichtl. Überblick: Um 1880 von dem Züchter Peintinger aus dem Hannoverschen Schweißhund und der rauhaarigen Istrianerbracke komponiert, wobei sie vom Hannoveraner die rote Farbe und von der Istrianerbracke das raue Haar erhielt. Sie wird auch nach ihrem ersten Züchter ""Peintingerbracke" genannt und kann als Parallelentwicklung zum Bayerischen Gebirgsschweißhund gesehen werden.
Prüfungen: Anlagenprüfung, Gebrauchsprüfung, VSwP, Schweißpr. 2000m, Schweißpr. m. Fährtenschuh und Leistungszeichen des JGHV
Zuchtverein: Deutscher Brackenverein, Informationen:
Henning, Georg (verstorben), Forsthaus Buchberg, 35260 Wolferode, Tel: 06425/80159 Fax: 92183

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Tirolerbracke

Rasseerklärung: 
Ursprung:
Österreich
Verwendung: Die Tirolerbracke ist eine idealer Gebrauchshund für den Wald- und Bergjäger. Sie wird als Bracke (Solo) zur lauten Jagd auf Hase und Fuchs und als Schweißhund für Nachsuchen für alle Wildarten eingesetzt.

Allgemeines Erscheinungsbild:
Mittelgroß. Knochen von mittlerer Stärke, kräftig bemuskelt, sehnig, fließende lange Außenlinien, robust, gesund. 
Langrechteckformat, etwas länger als hoch.

Haar: Dichtes Stockhaar mit Unterwolle, eher grob als fein. Bauch behaart, Keulen gut behost. Rute gut behaart mit dichter Bürste.
Farbe:
Rot oder schwarzrot (kann auch dreifarbig sein).
Roter Schlag:
Rot, hirschrot oder rotgelb. Zu helles Gelb ist nicht erwünscht. Schwarzroter Schlag: Schwarzer Mantel oder Sattel mit rotem, meist nicht scharf abgegrenztem Brand an den Läufen, Brust, Bauch und Kopf. Die Marken (Vieräugl) über den Augen sind zulässig.
Weisse Abzeichen:
(gelten für beide Farbschläge) Vorder- und Unterbrustfleck, Pfoten, Läufe. Das Fehlen von weißen Abzeichen ist nicht als Fehler zu bewerten.

Größe: 42 - 50 cm (Rüden 44-50 cm, Hündinnen 42-48 cm.
Geschichtl. Überblick: Alle heutigen Brackenschläge stammen von der Keltenbracke ab und zählen zu den Urjagdhunden. Sind auch Unterschiede im Aussehen der vielfältigen Backenrassen vorhanden, so haben alle ein gemeinsames, markantes Merkmal: "Das langanhaltende, ausdauernde LAUTE JAGEN auf Spur und Fährte".
Prüfungen: Alle Leistungsprüfungen kommen immer einer normalen Jagdausübung gleich. Eine andere Art der Durchführung wäre undenkbar, da es kaum einen Ersatz für die natürliche Altfährte des Hasen gibt. Besonders die Spur des Hasen mit all ihren Tücken und Geheimnissen ist grundlegender Prüfungsmaßstab für die Güte einer Hundenase und stellt wohl die größte Anforderung an diese. Es ist sicherlich nur eine feinnasige Bracke imstande, am nächsten Morgen die Nachtfährte des Hasen auszuarbeiten, dieser Spur, die keine Bodenverwundung und kaum eine Witterung hinterlässt, zu folgen, bis sie das Wild findet, hebt und jagt.
Landesgruppe Hessen; Leitung
Axel Rockel, Zwiefaltener Str. 21, 63679 Schotten - Eichelsachsen
Tel.:  06044 - 964 862
Fax:  06044 - 964 481

Informationen: www.klub-tirolerbracke.de

 

 

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Apportierhunde

Golden Retriever

Rasseerklärung:
Ursprung:
Großbritannien
Verwendung: Apportierhund mit großer Wasserfreude
Allgemeines Erscheinungsbild: Symmetrisch, harmonisch, lebhaft, kraftvoll, mit ausgeglichener Bewegung, bei freundlichem Ausdruck.
Behaarung: Glatt oder wellig mit guter Befederung, dichte wasserabstoßende Unterwolle.
Farbe: Jede Schattierung von Gold oder Cremefarben
Größe: Rüde: 56 bis 61 cm; Hündin: 51 bis 56 cm
Geschichtl. Überblick: Wahrscheinlich aus der Paarung eines Wavy-coatet-Retrievers mit einem leberfarbigen Tweed Water Spaniel hervorgegangen und später noch das Blut von Flat-coated-Retrievern, Irish-Settern und sandfarbenen Bloodhounds zugeführt. Seit 1913 gilt der Golden Retriever als eigenständige Rasse
Prüfungen:
Bringleistungsprüfung, Jagdgebrauchsprüfung, Spezial-Jagdgebrauchsprüfung, einweisen auf zwei Stück Federwild 
Zuchtverein: Deutscher Retrieverclub, LG-Mitte, Ursula Friedrich, Markwald 20, 35389  Gießen, Tel. 0641/22764, Fax: 24282

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Labrador-Retriever

Ursprung: Großbritannien
Verwendung:
Apportierhund mit großer Wasserfreude
Allgemeines Erscheinungsbild: Kräftig gebaut, kurz in der Lendenpartie, sehr rege, breiter Oberkopf; Brust und Rippenkorb tief und gut gewölbt; breit und stark in Lende und Hinterhand.
Behaarung:
Kurz, dicht, nicht wellig, ohne Befederung, fühlt sich ziemlich hart an und hat eine gute Unterwolle.
Farbe:
Einfarbig Schwarz, Gelb oder Leber-/Schokoladenbraun. Gelb reicht von Hellcreme bis Fuchsrot. Ein kleiner weißer Brustfleck ist statthaft.
Größe: Rüde: 56 bis 57 cm Hündin: 54 bis 56 cm
Geschichtl. Überblick: Seine Ahnen sind der Flat-coated-Retriever, der Pointer und wohl auch der englische Foxhound. Der Labrador - aber auch die beiden anderen Retrieverschläge sind die idealen Hunde für die Wasserjagd, eine Jagdart, bei der Finderwille und Wasserfreude gefragt und gefordert sind.
Prüfungen: Bringleistungsprüfung, Jagdgebrauchsprüfung, Spezial-Jagdgebrauchsprüfung, einweisen auf zwei Stück Federwild
Zuchtverein: Deutscher Retrieverclub, LG-Mitte, Ursula Friedrich, Markwald 20, 35389  Gießen, Tel. 0641/22764, Fax: 24282

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