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Pressetipp für
Mai 2010
- Thema des Monats -
Gut zum Grillen: Wildfleisch aus heimischen Wäldern
Das wussten schon Asterix und Obelix: Kaum ein Geruch ist so verlockend und appetitanregend wie der Duft von gegrilltem Wildschwein. Dass sich Wildfleisch aus heimischen Revieren besonders gut für sommerlich leichten Grillgenuss eignet, wissen viele Verbraucher heute offenbar nicht mehr. Dabei ist es ausgesprochen vitamin- und nährstoffreich und einfach in der Zubereitung. Zudem macht es der hohe Eiweiß- und der geringe Fettanteil sehr bekömmlich. Darauf weist der Jagdverein ..….. alle Grillfans hin.
Auch beim sommerlichen Grillen hat das gesunde Fleisch von Reh, Hirsch und Wildschwein Saison und landet, direkt aus dem Wald von nebenan, frisch auf dem heimischen Teller. Wildfleisch lässt sich völlig unkompliziert zu Minutensteaks, Spare Rips oder Doppelkoteletts für den Holzkohlegrill verarbeiten. Gerade das Fleisch junger Wildtiere ist so schmackhaft, dass Wildbretexperten empfehlen, die wilde Köstlichkeit ungewürzt auf den Grill zu legen. Einzig ein frischer Rosmarin- oder Thymianzweig, der in die Glut gelegt wird, darf sein delikates Aroma abgeben. Gewürzt wird dann das fertig gegarte Fleisch je nach Geschmack. Selbstverständlich kann man Wildfleisch aber auch wie jedes konventionelles Grillgut zubereiten. Manche Grillfans bevorzugen es, das Wildfleisch zuvor 24 bis 48 Stunden in einer Marinade aus Speiseöl und Kräutern sowie Gewürzen nach Wahl im Kühlschrank zu marinieren. Wem auch beim Grillen die Qualität der Wurst nicht „wurst“ ist, der greift gerne zu den besonders delikaten Wildschweinbratwürstchen.
Negative Einflüsse auf die Fleischqualität durch Haltungs- oder Schlachtstress findet man bei wildlebenden Tieren aus Feld und Flur nicht - ebenso wenig wie Medikamenten- oder Hormonrückstände. Kein Wunder, dass das Wildfleisch als absolute, und zudem noch preiswerte Delikatesse gilt - vor allem, wenn man es direkt beim Jäger und Förster kauft. So können zum Beispiel Filetspieße aus der Wildkeule mit Speck, Zwiebeln und Paprika mit jedem Gourmetgericht aus der Drei-Sterne-Küche mithalten. Problemlos bekommen Verbraucher frisches Wildfleisch bei der örtlichen Jägerschaft, ausgesuchten Metzgereien oder dem Forstamt.
Bei Produkten aus dem Supermarkt sollte auf die Herkunft geachtet werden. Meist wird hier Fleisch von Tieren aus Osteuropa oder Neuseeland angeboten, das aus landwirtschaftlicher Produktion und Mast mit industriellem Fertigfutter stammt. Dieses „Wildfleisch“ war meist für den Transport über lange Strecken schon einmal tiefgefroren, wurde für das Portionieren aufgetaut und danach erneut eingefroren. Dies verrät der Hinweis auf den Verpackungen: „Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren.“
djv/roe
Hinweis für die Pressereferenten der Jagdvereine:
Diesen Pressetipp können Sie auch auf der LJV-Homepage im Internet (www.ljv-hessen.de) kopieren und per E-Mail an die örtliche Presse weitergeben. Wichtig: Sie müssen dann in der Pressemitteilung als Quelle bei den „Pünktchen“ Ihren Jagdverein angeben, möglichst auch mit Ihrem Vor- und Nachnamen und Ihrer Funktionsbezeichnung, damit es einen lokalen Bezug gibt.
Besonders effektiv ist es, wenn der Jagdverein die Presse zu einem „Grilltermin“ einlädt und dabei ein Koch, Fleischer, erfahrener Hobby-Grillexperte usw. kurz die Vorzüge des Wildfleischs fürs Grillen schildert.
Dr. Klaus Röther
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