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Pressetipp für
Dezember 2009
- Thema des Monats -
„Wildbret
liegt voll im Trend, ergab eine aktuelle repräsentative bundesweite Umfrage:
Zwei Drittel der Deutschen halten demnach Fleisch aus den heimischen Wäldern für
sehr gesund, fast jeder Zweite hat schon einmal Wildbret gegessen oder
zubereitet. Rund 22.000 Tonnen heimisches Wildfleisch von Reh, Rotwild, Damwild
und Wildschwein haben die Deutschen zwischen April 2007 und März 2008 verzehrt,
ein plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.“ Das teilt der
Landesjagdverband Hessen (LJV) mit.
Spitzenreiter
auf dem Speiseplan ist laut Jagdverband bundesweit das Wildschwein mit rund
11.200 Tonnen, gefolgt von Rehwild mit rund 7.700 Tonnen. Auf dem dritten Rang
folgt Rotwild mit ca. 2.100 Tonnen.
In
der
Advents- und Weihnachtszeit ist die Nachfrage sehr groß, da Wildgerichte
traditionell auf dem Speiseplan stehen. Der Landesjagdverband
rät deshalb, sich frühzeitig um den kulinarischen Leckerbissen zu kümmern.
Im Internet gibt es unter "www.ljv-hessen.de“ Adressenlisten, wo
man heimisches Wildbret beziehen kann. Zudem gibt es dort
Hinweise um die Wildküche. Außerdem ist
beim Landesjagverband, bei Hessen-Forst und in den Buchhandlungen das
Hessische Wildkochbuch erhältlich, das viele erprobte Wildrezepte von
hessischen Hobbyköchen enthält.
Wild
aus der Region gibt es direkt und frisch beim Jäger oder Förster. Kunden
erhalten hier Wildfleisch zu günstigen Erzeugerpreisen - wenn gewünscht sogar
in küchenfertigen Teilstücken. Viele Metzger bieten ebenfalls frisches
Wildbret und zahlreiche veredelte Wildprodukte wie Wildschweinsalami oder
Rehschinken an.
Neben
dem besonderen Geschmack hat Wildbret noch einen weiteren unschlagbaren Vorteil
- es ist tierisch gesund: Aufgrund der stressfreien Lebensweise der Tiere und
ihrer naturgemäßen Ernährung in freier Wildbahn ist das Fleisch unserer
heimischen Wildtiere fettarm, reich an Vitaminen der B-Gruppe sowie an
Mineralstoffen wie Eisen, Zink und Selen und durch seinen hohen Eiweißanteil
besonders bekömmlich. Auch Figurbewusste können so ohne schlechtes Gewissen
Wild schlemmen und das nicht nur an den Feiertagen: 100 Gramm Fleisch von Reh,
Hirsch oder Hase enthalten durchschnittlich nur 112 Kalorien und 3 Gramm Fett.
In
dem waldreichen Bundesland Hessen werden jährlich über 3.000 Tonnen
Wildfleisch verzehrt – ohne lange Transportwege vom Jagdrevier auf den Tisch.
DJV/roe
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