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Pressetipp für
Oktober 2003
- Thema des Monats -
Wildrezepte für hessisches Wildkochbuch gesucht
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Einsendern winken tolle Preise
– Adressen von Wildanbietern auch im Internet ****
Für das große hessische
Wildkochbuch suchen der Landesjagdverband Hessen (LJV) und der Landesbetrieb
Hessen-Forst regionale, bodenständige Rezepte. „Alle Liebhaber von hessischen
Wildgerichten sind aufgerufen, ihre ganz persönlichen Rezepte für Wildgerichte
aller Art und für Waldfrüchte sowie selbstgemachte Weine und Liköre bis Ende
2003 an den Landesjagdverband Hessen zu senden“, teilt der LJV mit. Den
Einsendern, deren Rezepte mit einem Passfoto des Autors im Wildkochbuch veröffentlicht
werden, winken Preise wie Wildbraten und Weinpräsente. Jäger und Jägerinnen können
Jagdgelegenheiten gewinnen.
Weitere Einzelheiten über
den Wildrezepte-Wettwerb und die genauen Teilnahmebedingungen können
Interessenten im Internet unter www.wild-aus-hessen.de nachlesen oder beim
Landesjagdverband Hessen, Am Römerkastell 9, 61231 Bad Nauheim, Telefon (06032)
2008, Fax: (06032) 42 55, E-Mail: info@ljv–hessen.de erfragen.
Der Herbst ist auch die
Zeit der jagdlichen Ernte: Reh-, Hirsch- und Wildschweinfleisch, Feldhasen,
Wildenten und Fasane kommen aus heimischer Wildbahn frisch auf den Tisch. Der
qualitäts- und preisbewusste Verbraucher kann sein Wildfleisch noch direkt beim
„Erzeuger“, sprich beim Jäger und Förster in der Nachbarschaft, kaufen.
Dort erhält er obendrein gratis Tipps, wie er das Wild besonders lecker
zubereitet.
Wildfleisch enthält
durchweg weniger Fett als das Fleisch von Haustieren, aber viele Mineralstoffe
und Vitamine, denn die freilebenden Tiere sind bei der Nahrungsaufnahme sehr wählerisch.
Nur die würzigen Kräuter und zartesten Knospen sind beispielsweise Reh und
Hase gerade gut genug. Wildtiere leben von dem, was die Natur ihnen bietet.
Importiertes Wildfleisch,
das meist tiefgefroren angeboten wird, kann dagegen aus regelrechter
”Massentierhaltung“ stammen. Vor allem in Neuseeland, Australien und Südamerika
werden auf sogenannten Wildfarmen Hirsche und Wildschweine in großer Zahl für
den Export nach Europa gemästet. Das Fleisch dieser Tiere ist meist fettreicher
und geschmacklich nicht mit heimischem Wildfleisch zu vergleichen.
Über 3.000 Tonnen
Wildfleisch lieferten die 3.500 hessischen Jagdreviere 2002 an Endverbraucher
und Wildhandel. Wer noch Adressen von Jägern und Förster sucht, die Wild
direkt an den Endverbraucher verkaufen, findet diese auch im Internet auf unserer
Homepage.
Dr. Klaus Röther
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