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Über 70.000 Stimmen gegen die Zersplitterung des Jagdrechts– DJV-Präsident Borchert übergibt Unterschriften an Staatssekretär Dr. Kloos – |
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Zum Auftakt des Bundesjägertages in Templin übergab DJV-Präsident Jochen Borchert rund 70.000 Unterschriften für ein einheitliches Jagdrecht an den Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Dr. Robert Kloos. Jäger, Nichtjäger und prominente Politiker haben mit ihrer Unterschrift in den letzten vier Monaten das Sieben-Punkte-Papier des DJV gegen eine Zersplitterung des Jagdrechts unterstützt. „Statt Kleinstaaterei brauchen wir verlässliche Grundzüge des Jagdrechts in ganz Deutschland. Sonst funktioniert die nachhaltige Bewirtschaftung von Wild nicht”, sagte DJV-Präsident Borchert bei der Übergabe. Warum etwa ein Hirsch in einem Bundesland frei wandern dürfe und in einem anderen sofort erlegt werde, sobald er den Kopf aus dem staatlich verordneten Ghetto strecke, sei weder Jägern noch der Bevölkerung zu vermitteln. Am Freitag untermauert die über 400 Delegierten die Forderung nach einem einheitlichen Jagdrecht mit der einstimmig verabschiedeten Resolution „Gegen die Zersplitterung des Jagdrechtes“ noch einmal. Die Unterschriftenaktion wird noch bis Ende September fortgeführt. Anschließend sollen die Unterschriften den Landwirtschaftsministern der Länder auf der Agrarministerkonferenz Anfang Oktober in Lübeck übergeben werden. Weitere Informationen zur Unterschriftenaktion sowie eine Liste zum Kennenlernen gibt es im Internet unter: www.jagdnetz.de.
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