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Der
für Forsten zuständige Staatssekretär Mark
Weinmeister hat die hessischen Jäger weiterhin zur intensiven
Schwarzwildbejagung aufgerufen. Trotz der Abschussrekordstrecke im
vergangenen Jahr sei die Wildschweinpopulation nach wie vor sehr groß,
teilte Weinmeister am Freitag
in Wiesbaden mit.
„Die Schweinepest ist
bedrohlich nah an die hessischen Grenzen herangekommen. Der hohe
Wildschweinbestand muss drastisch reduziert werden, um das Risiko einer möglichen
Seuchenausbreitung gering zu halten“, unterstrich der Staatssekretär.
Die mit einem möglichen Ausbruch der Schweinepest verbundenen Folgen wie
die Tötung ganzer Tierbestände, leere Ställe und damit
existenzbedrohende Einschnitte für Schweinezuchtbetriebe seien unbedingt
zu verhindern.
Weinmeister wies darauf hin, dass die
Landkreise und die kreisfreien Städte seit 9.12.2009 die Kosten für die
Trichinenuntersuchungen beim Schwarzwild unter 20 kg Körpergewicht
tragen.
Trichinen sind Erreger, die beim Verzehr zu schweren Erkrankungen beim
Menschen führen können. Deswegen wird
jedes Schwein vor dem Verzehr auf Trichinen untersucht.
Dietrich Möller, Präsident des Landesjagdverbandes Hessen e.V., begrüßte
diese Regelung und freute sich über die damit verbundene Anerkennung und
Unterstützung der Jägerschaft bei der Schweinepest-Seuchenprävention.
„Die Kostenübernahme der
Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild unter 20 kg schafft für die Jäger
Anreize, auch Frischlinge verstärkt zu jagen. Da diese für die
Schweinepest besonders anfällig sind, ist die verstärkte
Frischlingsbejagung für die Schweinepest-Seuchenprävention von enormer
Bedeutung“, sagte Weinmeister. Einer
intensiven Bejagung der Frischlinge stehe damit nichts im Wege.
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